Roboter, die in Hamburg an Menschen operieren

Roboter faszinieren die Menschen. Schon seit dem Zeitpunkt als zum ersten Mal Roboter in einem Science-Fiction Film erschienen sind. Roboter, Software und Computer helfen den Menschen und eröffnen eine ganz neue Welt. Automatisch werden Produkte erstellt, Spiele wie Eye of Horus online abgehandelt, Spiele gegen den Computer möglich gemacht und menschenähnliche Roboter erstellt. Auf der einen Seite sind Roboter also sehr faszinierend, denn sie können so einiges erzielen, auf der anderen Seite haben viele Menschen auch Angst vor ihnen, denn sie können unberechenbar sein. In Hamburg gibt es einen Roboter, der direkt an Menschen operiert. Was genau dahinter steckt und was der Roboter alles kann, könnt ihr in diesem Artikel nachlesen.

Da Vinci im Operationssaal

Wer hätte das gedacht, dass einmal ein richtiger Da Vinci in einem Operationssaal in Hamburg steht. Wohl kaum jemand, nicht wahr? Zwar handelt es sich dabei nicht um ein Gemälde des Künstlers oder den Künstler Leonardo Da Vinci selbst, doch es hat schon etwas Künstliches und Magisches zugleich. Die sogenannten Da Vinci Roboter sind Teil des Da Vinci Operationssystems, das in den 80er Jahren entwickelt wurde und seit 1999 in Europa in Operationssälen eingesetzt wurde. Mit vielen Weiterentwicklungen und Verbesserungen wurde das “da Vinci” System zu einem wichtigen Teil des Operationsteams. Weltweit sind bereits über 4.300 solcher Systeme im Einsatz, doch die Zahl wird sich in den kommenden Jahren noch deutlich erhöhen. Ein einziger “da Vinci” Roboter kostet ungefähr 1,7 Millionen Euro, doch diese Investitionen lohnen sich.  

Die Einsatzbereiche

Die “da Vinci” Roboter werden vor allen Dingen in den Bereichen der Gynäkologie, allgemeinen Chirurgie und Urologie eingesetzt. Die Roboter sind für minimalinvasive Operationen zuständig. Die am meisten durchgeführten Operationen sind die Zystektomie und die laproskopische Prostatektomie. Die Roboter Doktoren nehmen die Operationen natürlich nicht ganz alleine und autonom durch, sie werden immer noch von einem menschlichen Wesen, einem Doktor gesteuert. Die Arme des “da Vinci” Roboters werden vom Doktor über eine Konsole gesteuert und so genau platziert. Zum gesamten Da Vinci Operationssystem gehören nicht nur der Operationsroboter, sondern auch ein Roboter, der die gefährlichen Keime mit UV-Strahlen verbrennt, um alles zu desinfizieren.

Die Virtuelle Intelligenz

Der Einsatz von Robotern im Operationssaal gehört schon eher zu den bekannten Fakten. Doch der Einsatz von Virtueller Intelligenz ist ein neues Highlight für die Zukunft. Durch den Einsatz von 3D Brillen kann das Problem des Patienten besser visualisiert werden. Der Doktor kann durch einfaches Zusammenziehen von Zeigefinger und Daumen die betreffenden Stellen vergrößern und genau ansehen, bevor er eine Entscheidung trifft. Ab dem Jahr 2030 soll die virtuelle Intelligenz fest in den internationalen OPs integriert sein. Die Technologie in einen Patienten dreidimensional hineinblicken zu können kommt direkt von einem Unternehmen aus Hamburg. apoQlar ist die Zukunft des OP Saals und die Zukunft für minimalinvasive Operationen. Wir können gespannt sein. Die virtuelle Intelligenz kann also auf der einen Seite unsere Computerspiele und Videospiele interaktiver gestalten und uns durch 3D-Brillen mehr Spaß bringen, aber auf der anderen Seite auch in Zukunft helfen schwierige Operationen und bisher unmögliche Operationen, erfolgreich auszuführen. 

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